Die Wissenschaftsklausel der Krankenversicherungen

Wissenschaftlich ist ausschließlich das, wovon die Wissenschaftler, die sich selber definieren, Es werden Regeln sagen, dass es wissenschaftlich sei. So ist doch seit Anbeginn der Existenz dieser „Berufsgruppe“ das Wissen von heute der Irrtum von morgen und der Unsinn von gestern.

In der Medizin können ihre Methoden ihre Wirksamkeit nicht besser beweisen als durch ihre Wirkung, d. h. durch die Heilung der Patienten oder die Linderung der Beschwerden, also empirisch.

Ein, wie von den Krankenkassen geforderter wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis, kann weder theoretisch noch praktisch erbracht werden, da jeder Krankheitsverlauf und besonders jeder Patient unterschiedlich (einmalig) ist. Auch die klinische Wirkung von Medikamenten und Behandlungsformen wie sie von der Schulmedizin angewendet werden, können nur in sehr wenigen Fällen ihre biochemischen Wirkungsmechanismen wissenschaftlich beweisen. Außerdem hat sich gezeigt, dass die Ergebnisse kontrollierter klinischer Studien niemals die Aussagekraft von Erkenntnissen praktischer Erfahrung erreichen können. Keine dieser groß angelegten Studien hat sich in anderen Kliniken reproduzieren lassen. Es ist eben nicht möglich, zur gleichen Zeit an einem anderen Ort das gleiche Patientengut zu bekommen.

Solange die medizinische Wissenschaft nicht einsieht, dass die Erfahrung die Mutter aller Erkenntnis ist, solange wird sie in ihrer selbst gestrickten Zwangsjacke verharren und sich nach Regeln bewegen, die nach unserer Definition von Wissenschaft unwissenschaftlich sind, lassen sie doch Alternativen besonders in der Medizin nicht gelten.

Wenn auch nicht alle Wirkungsmechanismen der H.O.T. bekannt sind und nicht alle Kriterien der wissenschaftlichen Beweisbarkeit im Sinne der Schulmedizin erfüllt werden, so bleibt doch die Tatsache, dass die H.O.T. seit über 65 Jahren mit sehr gutem Erfolg in der Therapie eingesetzt wird, ohne dass es jemals zu einem ernsthaften Zwischenfall gekommen ist.

Warum überlässt man nicht einem mündigen Patienten, sich selbst zu entscheiden, von wem und wie er sich in Zukunft behandeln lassen will. Nur ein Argument der wissenschaftlichen Beweisbarkeit sollte zählen:

„Wer heilt, hat Recht.“